Ensembles

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Camerata Vocalis Tübingen

Der Kammerchor Camerata Vocalis hat in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Konzertreisen innerhalb und außerhalb Europas (China, Marokko, Brasilien, USA, Kanada) sowie durch CD- und Rundfunkproduktionen weltweit als musikalischer Botschafter für Tübingen und seine Universität gewirkt. Der Schwerpunkt liegt auf der Erarbeitung eines stilistisch weitgefächerten A capella-Repertoires.

Beim 40. Internationalen Chorwettbewerb 2003 in Spittal an der Drau hat das Ensemble als bester europäischer Chor in der Kategorie Kunstlied abgeschnitten. 2008 wurde die CD „Liebeleyen“ in Coproduktion mit dem SWR aufgenommen. Beim 55. Internationalen Chorwettbewerb 2009 in Cork/IRL schnitt der Chor als drittbester gemischter Chor ab.

2012 unternahm die Camerata Vocalis eine Konzertreise nach Israel und Palästina, erstmals unter der Leitung von UMD Philipp Amelung. 2013 kam das Auftragswerk "Golgatha", eine Kantate für Chor, Cello und Orgel von Markus Höring zur Uraufführung. Mit dieser unternahm das Ensemble im April 2014 eine Konzertreise nach Sachsen mit Auftritten in der Leipziger Thomaskirche sowie der Dresdner Kreuzkirche.


Akademischer Chor der Universität Tübingen

Der Akademische Chor wurde 1999 vom damaligen Universitätsmusikdirektor Tobias Hiller durch die Erweiterung des Kammerchores Camerata vocalis gegründet.

Bei der Aufführung oratorischer Werke bringt das Ensemble neben den großen Oratorien, auch seltener gespielte Werke zur Aufführung, wie z. B. Poulencs Gloria, das Dona nobis pacem von Ralph Vaughan Williams oder Brittens War Requiem (zur Eröffnung des Festivals Europäische Kirchenmusik in Schwäbisch Gmünd im Juli 2005). Mit Honeggers König David konzertierte der Chor 2001 in Tübingens Partnerstadt Aix-en-Provence/Frankreich. Zum 525-jährigen Jubiläum der Universität erlebte eine Auftragskomposition von Age Hirv (Estland) im Juli 2002 in Tübingen ihre Welturaufführung. Wiederholt gastierte der Chor in der renommierten Reihe Stunde der Kirchenmusik in der Stiftskirche Stuttgart, zuletzt mit Haydns Jahreszeiten und mit dem Stabat mater von Karol Szymanowski. Im Sommer 2008 erlebte das Oratorium Jeanne d`Arc von Arthur Honegger, das wegen seiner umfangreichen und komplexen Besetzung in Deutschland nur selten gespielt wird, in Sindelfingen und Tübingen umjubelte Aufführungen. Zum Mendelssohn-Jahr wurde dessen Lobgesang mit der Sinfonietta Tübingen aufgeführt. Diese Zusammenarbeit fand im Herbst 2009 mit Haydns Stabat mater seine Fortsetzung.

Seit 2011 steht der Akademische Chor unter der Leitung von UMD Philipp Amelung. Höhepunkte der letzten Jahre waren das Deutsche Requiem von Johannes Brahms, das Weihnachtsoratorium von J. S. Bach, ein Auftragswerk des Komponisten M. Höring „Golgatha“ und im Januar 2014 „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.


Akademisches Orchester der Universität Tübingen

Die Wurzeln des Akademischen Orchesters Tübingen reichen zurück bis zum von Friedrich Silcher gegründeten „Akademischen Musikverein“.

Dabei geht es nicht nur musikalisch ambitioniert zu: Immer wieder hat das Studentenorchester in den vergangenen Jahren auch durch außergewöhnliche Programmkonzepte überrascht. Unter dem Motto „American Dances“ fanden Werke von Bernstein, Gershwin und Copland ebenso zusammen, wie unter dem Thema „Tod und Verklärung“ Richard Strauß´ gleichnamige Tondichtung und Bergs Violinkonzert.

Einladungen zum Europäischen Kirchenmusikfestival Schwäbisch Gmünd, zum Internationalen Jazzfestival Meersburg und zum „Festival International de Musique Universitaire de Marrakech“ (FIMUM) nach Marokko, in die USA oder jüngst an die Universität Bologna bedeuteten für 75 MusikerInnen aller Fakultäten der Universität neue Herausforderungen, Abwechslung und Spaß; ebenso wie Konzertreisen in die USA und zahlreiche europäische Länder (Österreich, Frankreich, Dänemark, Polen).

Im Mai 2010 nahm das Akademische Orchester an der FiMu in Belfort/Frankreich teil. Im Sommersemster 2011 spielte es das Brahms-Requiem zusammen mit dem Akademischen Chor Tübingen und dem Universitätschor Innsbruck in Tübingen, Innsbruck und Stams. Mit seiner 4. Sinfonie widmete sich das Akademische Orchester im Wintersemester 2011/12 zum ersten Mal der Musik Gustav Mahlers. Im Wintersemester 2013/14 wurde zusammen mit dem Akademischen Chor der Universität das Oratorium Paulus von Felix Mendelssohn Bartholdy aufgeführt. Mit Beethovens Fidelio brachte das Orchester im Januar 2015 nach 25 Jahren wieder einmal eine konzertante Oper zur Aufführung.


Kammerchor München

Der Kammerchor München hat sich seit seinem ersten umjubelten Konzert 2006 als einziger professionell arbeitender Projektchor Bayerns etabliert. Unter der künstlerischen Leitung von Philipp Amelung hat sich aus einem festen Stamm von freischaffenden Sängern schnell ein leidenschaftliches Ensemble gebildet. Alle Chormitglieder bringen Erfahrung aus solistischen Karrieren und der Arbeit mit anderen renommierten Gruppen mit. Durch die flexible Arbeit in Projektphasen bietet der Kammerchor München für jede Anforderung die ideale Besetzung, vom solistischen a-cappella Konzert bis hin zur Chorsymphonik. Neben der Pflege des gängigen Konzertrepertoires und besonderem Augenmerk auf bayerischen Komponisten versucht der Kammerchor München, das Spannungsfeld zwischen alter und neuer Musik auszuloten.

Im Herbst 2011 brachte der Kammerchor München das als Auftragskomposition an den amerikanischen Komponisten Randall Svane vergebene Requiem for the Unknown anlässlich des 10. Jahrestags der Anschläge vom 11. September im Prinzregententheater München zur Uraufführung. Im Sommer 2013 bereiste das Ensemble als Kulturbotschafter in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und dem Auswärtigen Amt Vietnam und Indonesien. Mehrmals war der Kammerchor München Gast bei den Herrenchiemsee-Festspielen, trat bei den Konzertreihen in Brixen, Icking und Ottobeuren auf und debütierte 2014 bei der Münchner Biennale, dem Internationalen Festival für Neues Musiktheater.

www.kammerchor-muenchen.de